Baum des Jahres 2001 – Die Esche (fraxinus excelsior L.)
Die (gemeine) Esche zählt zur Familie der Ölbaumgewächse.
Obwohl die Esche keine spektakulären Blüten, Früchte oder Rinde aufweist, wurde sie zum Baum des Jahres 2001 gewählt.
Sie ist ein hoher Baum, der bis zu 40 Metern erreichen kann. Der Stamm kann einen Durchmesser von bis zu 2 Metern aufweisen und die Rinde ist dick. Die Baumkrone ist kugelförmig.
Die Äste der Esche wachsen rechtwinkelig zum Stamm, die Zweige wiederum zeigen senkrecht nach oben.
Die Blätter sind 9 bis 15-fach gefiedert, die einzelnen Fiederblättchen haben eine Länge von 4 bis 10 cm und sind lang zugespitzt. Die Oberseite ist kahl und sattgrün.
Die Früchte bilden einsamige geflügelt Nüsse, die von Oktober bis November reif werden und während des Winters abfallen.
Die Blätter fallen meist noch grün.
Die Esche ist eine Baumart Mitteleuropas. Sie mag mineralischen, frischen bis feuchten Boden in hellen und eher luftfeuchten Lagen, um optimale Wachstumsbedingungen zu haben. Sie wächst aber auch auf trockenem Boden, etwa Kalksteinverwitterungsboden.
Der Baum des Jahres 2001 zählt zu den Edellaubhölzern. Aus dessen Holz werden etwa Möbel hergestellt. Die Rinde und Blätter wurden in Form von Tee aber auch als Heilmittel und Arznei genutzt.